Posts Tagged ‘Uni’

Roulette

Dienstag, Mai 26th, 2009

Man sagte mir mal, dass doch erst die Tatsache das die eine Hand nicht weiß was die Andere macht, das Markenzeichen einer Hochschule sei. Ich weiß nicht was ich davon halten soll, bin aber der Überzeugung, das es zutreffend ist.

Besonders deutlich wird dies, beim Korrigieren einer Klausur. Bei uns macht das eine handvoll dressierter Affen, manchmal auch HiWis. Wir haben keine Multiple Choice Klausuren, sondern bei uns wird haufenweise Text fabriziert. Das ganze geht dann an eine Meute Studenten die das ganze zu einem Hungerlohn nach einer Lösungskizze auswertet. Hier fängt das ganze Glückspiel dann an. Man weiß einfach nicht an wen man gerät. Den Pedanten oder Wichtigtuer? Oder erwischt man doch mal jemand nettes, der einem versucht noch einen Punkt mehr zu geben?

Kann man nicht sagen! Wäre an und für sich nicht so schlimm, weil man eigentlich wenigstens soviel wissen sollte, dass es zum Bestehen reicht – egal wer korrigiert. Ärgerlich wird es erst, wenn einem Dozenten raten, das man alles was offensichtlich ist doch raus lassen soll – kostet eh nur Zeit und keiner will das wissen. Lässt man die offensichtlichen und unstrittigen Sachen also raus, bekommt man dann vom Korrektor zu hören, das der Prüfungsaufbau nicht so ganz vollständig ist. Am Ende weiß man nicht mehr an welches Prüfungsschema man sich nun halten sollte, weil man die Vermutung hat, das man es nur falsch machen kann.

Ein halbes Dutzend Korrektoren und ein vermutlich auch ein halbes Dutzend Meinungen.

Cafeteria

Freitag, April 24th, 2009

Um es kurz zu machen:  Ich glaube ich bin dem Tomatensaft-Verhalten zum Opfer gefallen oder konnte es zumindest beobachten. Was ich mit Tomatensaft meine? Diese Gruppendynamische Bewegung von Flugreisenden, die auf einmal alle Tomatensaft im Flugzeug bestellen, anstelle eines üblichen Getränks. (Ich meine ernsthaft: Wer trinkt denn wirklich Tomatensaft?)

Natürlich gibt es bei uns in der Uni Mensa keinen Tomatensaft (Glaube ich zumindest), dafür alle möglichen anderen Lebensmittel. Und es gibt Schlangen zum anstehen. Die Sachen die man sich hier bestellen kann, werden auch jeden Tag aktuell in den Aushang gestellt und auch nochmal an der Ausgabe angeschrieben. Immer dabei: Pizza. Wird bei uns auch jede einzelne frisch zubereitet, wofür ich auch dankbar bin, weil es halt doch eine ganze Ecke besser schmeckt als eine Tiefkühlpizza die eben mal schnell warm gemacht wird. Ich steh da halt mit einem Kommilitonen an und wir sind uns recht sicher welche Pizza wir nehmen. Irgendwas mit Schinken. Als Alternative gab es noch Zucchini. Die Schlange ist recht lang und vor uns bestellen auch alle jeweils eine von den zwei Vorschlägen. Bis einer eine Salami Pizza bestellt.

Gibt es wohl auch. Wussten nur nicht alle, steht ja auch nirgends. Zumindest bestellen ab dem Zeitpunkt die 10 Leute vor mir in der Schlange eine Salamipizza und auch die 10 Leute hinter mir eine. Die zwei täglichen Pizzasorten werden ab dem Zeitpunkt nicht mehr bestellt. Zumindest solange ich das mitbekomme. (Was ganz gut zu verfolgen ist, weil bei uns auf  Zuruf bestellt wird.) Nachdem zumindest alle vor mir Salami bestellen, sage ich auch einfach Salami. Wollte zwar eine andere, aber wenn schon Salami in den Ofen geworden wird.

Spricht zumindest dafür, das die Salamipizza derart populär ist oder einfach alle genau das bestellen wollten, was nicht angeschrieben ist.

Das ganze spricht nicht grade für mich, weil es mich als Mensa Mitläufer darstellt. (Und das zu recht! Und warum hat man mir nie gesagt das es auch mehr Pizza gibt als nur den Tagesanschrieb? Vermutlich esse ich einfach zu selten in der Uni)

In Time

Mittwoch, März 11th, 2009

Schreibblockade. Nicht für meine Blogbeiträge. Uni. Ich komme mit meiner Hausarbeit im Moment einfach nicht voran. Es liegt nicht an der Zeit – davon habe ich im Moment genug. Das Thema ist auch ganz in Ordnung, wenn auch nicht sonderlich fesselnd. Wer wollte nicht schon immer mal Bürgschaftsverträge durchprüfen?

Das ganze Dilemma liegt wohl schon daran, das keine echten Probleme vorliegen. Nichts wo man zig Meinungen zu durchlesen könnte und schön Argumentieren. Vielleicht liegt auch schon ein weiteres Problem: Man hat immer das Gefühl, dass die Aufgabenstellung nie im Leben so einfach sein kann. Sagt man sich also und hat Angst mit dem offensichtlichen Anzufangen. Man könnte ja was übersehen haben! Und dann würde es heißen: Von vorne anzufangen.

Vermutlich bringt es nichts sich weiter zu quälen sondern ich sollte einfach mal anfangen die nächsten Seiten zu füllen. Ansonsten bin ich dieses Jahr erstaunlich gut in meinem Zeitplan. Wenn ich das weiter durchziehe, wird das recht entspannt mit dem Abgabetermin.

Notes

Dienstag, Februar 17th, 2009

*kramt in seinem Archiv und pustet eine dicke Staubschicht runter* Zugegeben, den Artikel wollte ich schon vorher veröffentlichen, aber habe ihn wohl irgendwie vergessen. Ich könnte ihn dreist nachdatieren, aber dann würde man ihn vermutlich gar nicht mehr finden.  Nun dann:  Ein nicht mehr ganz so frischer Artikel.

Schon wieder Februar? Wirklich überraschend ist es natürlich nicht, dass ein bestimmter Monat zumindest einmal im Jahr vorkommt. Als Student ist es auch wiederum nicht verwunderlich, dass in diesen Zeitraum die meisten Klausuren fallen. Semesterende halt. Zeit noch einmal alle Mitschriften durchzugehen und sich vorzubereiten. Zum Glück stehen bei mir jeweils nur wenige Klausuren an, die dafür umso Umfangreicher in ihrem Inhalt sind.
Leider bin ich kein sehr ordentlicher Mensch. War ich noch nie. Wirklich. Ich schreibe zwar immer fleißig mit (ok, manchmal auch weniger fleißig) aber leider landet bei mir alles in einem Ordner. Also heißt es in regelmäßigen Abständen alles zu sortieren.
Um das ganze zu illustrieren, habe ich einmal so einen Semesterende Stapel auf Bild festgehalten. Darin befinden sich Mitschriften, Skripte und einiges Überflüssiges. Auf jeden Fall wünsche ich allen viel Erfolg, für die noch Klausuren anstehen und ebenfalls allen viel bei Erfolg bei der Rückgabe. (Vorallem bei denen, die schon alles hinter sich haben.)

tischZugegeben, der Stapel wirkt etwas arrangiert und die Packung mit Schokonüssen ist schon lange vernichtet, aber das Bild sollte ja auch Eindruck machen. Niemand findet gnadenlos sortierte Stapel sonderlich eindrucksvoll. PS: Mein Lernen auf Klausuren ist wesentlich strukturierer als der Stapel den Anschein erweckt.

Ich hatte erst das Gefühl, der Stapel könnte einen falschen Eindruck erwecken, allerdings gehöre ich einfach nicht zu der Sorte der überordentlichen Menschen. Zwar wird es sortiert, aber halt nicht sofort sondern – bald.  (Mindestens vor dem nächsten Semester)