Posts Tagged ‘Ich’

Take a seat?

Dienstag, November 17th, 2009

Diesmal ein Thema, das ich wirklich jedes mal beim fahren mit der Bahn unweigerlich abbekomme: Die Wahl des Sitzplatzes. Eigentlich kein sonderlich großes Problem, sind genug Plätze frei, nimmt man sich einen der freien. Ist kein Platz mehr da, steht man halt die Fahrt über. Problematisch wird dabei nur die Marotte vieler Leute, die nur in Fahrtrichtung sitzen wollen und dabei alleine gerne zwei Plätze haben wollen. Diese unausgesprochene Angst, das sich jemand neben einen setzen könnte, die sich in diesen ganzen kleinen Handtaschen und Aktenköfferchen manifestiert, die einen zweiten Sitzplatz blockieren.  (weiterlesen…)

Roulette

Dienstag, Mai 26th, 2009

Man sagte mir mal, dass doch erst die Tatsache das die eine Hand nicht weiß was die Andere macht, das Markenzeichen einer Hochschule sei. Ich weiß nicht was ich davon halten soll, bin aber der Überzeugung, das es zutreffend ist.

Besonders deutlich wird dies, beim Korrigieren einer Klausur. Bei uns macht das eine handvoll dressierter Affen, manchmal auch HiWis. Wir haben keine Multiple Choice Klausuren, sondern bei uns wird haufenweise Text fabriziert. Das ganze geht dann an eine Meute Studenten die das ganze zu einem Hungerlohn nach einer Lösungskizze auswertet. Hier fängt das ganze Glückspiel dann an. Man weiß einfach nicht an wen man gerät. Den Pedanten oder Wichtigtuer? Oder erwischt man doch mal jemand nettes, der einem versucht noch einen Punkt mehr zu geben?

Kann man nicht sagen! Wäre an und für sich nicht so schlimm, weil man eigentlich wenigstens soviel wissen sollte, dass es zum Bestehen reicht – egal wer korrigiert. Ärgerlich wird es erst, wenn einem Dozenten raten, das man alles was offensichtlich ist doch raus lassen soll – kostet eh nur Zeit und keiner will das wissen. Lässt man die offensichtlichen und unstrittigen Sachen also raus, bekommt man dann vom Korrektor zu hören, das der Prüfungsaufbau nicht so ganz vollständig ist. Am Ende weiß man nicht mehr an welches Prüfungsschema man sich nun halten sollte, weil man die Vermutung hat, das man es nur falsch machen kann.

Ein halbes Dutzend Korrektoren und ein vermutlich auch ein halbes Dutzend Meinungen.

Nove..ehm May Rain.

Dienstag, Mai 12th, 2009

Es ist Mai. Es sollte warm sein. Sollte. Statt dessen regnet es nur und das ohne eine Pause. Wäre es wenigstens warm und es würde regnen – Fehlanzeige. Es ist etwas kühl geworden und seit zwei Tagen regnet es. Ich habe nichts gegen Regen und bin vermutlich einer der letzten der sich einen Schirm kaufen würde (Geschweige denn mit sich tragen würde. Regenschirme neigen dazu das man sie irgendwo vergisst – außerdem sieht es blöd aus, wenn es nicht regnet. Regenschirme sehen nur toll aus, wenn es auch tatsächlich regnet).

Heute war also so ein Regentag. Ein Blick aus dem Fenster deutet das heranziehende Unwetter schon an, aber das schreckt mich natürlich nicht ab. Die paar Regentropfen. Als ich unten an der Haustür stand, war es schon ein etwas stärkerer Regen. Mein männliches Ego hatte mich aber davon abgehalten einen Regenschirm oder ähnliches zu besorgen. Ich bin ja nicht aus Zucker.

Ich glaube ich bin heute so nass wie noch nie in der Uni angekommen. Auf dem Rückweg nach Hause wurden meine grade einmal angetrockneten Klamotten durch den noch immer andauernden Regen abermals durchweicht. Ich meine kleine Sturzbäche gesehen zu haben, die es von meinem Nacken meine Arme hinunter geschafft haben.

Wer an dieser Stelle ein “Selbst Schuld!” los werden will, nur zu. Stimmt.

Ich will hier auch für etwas wärmeres Wetter bitten, dann macht das mit dem Regen mir auch nicht mehr soviel aus.

NaNoWriMo

Mittwoch, Februar 18th, 2009

Es gibt ja verschiedene Dinge um das Schreiben zu fördern. Ich will an dieser Stelle einmal zwei Projekte vorstellen:

3 Wörter. Eigentlich eine ganz lustige Sache. Alle zwei Wochen werden zufällig 3 Wörter aus einem deutschen Wörterbuch gezogen und diese sollen ein Ansporn dafür sein, das man daraus eine Kurzgeschichte schreibt. Zu Gewinnen gibt es nichts, aber aus zufälligen Begriffen etwas zu schreiben finde ich ganz amüsant. Wenn ich mit den Klausuren durch bin, werde ich mich sicherlich das ein oder andere mal daran beteiligen.

NaNoWriMO. Das ganze ist auch noch zugleich der Titel für diesen Beitrag. Nicht ganz aktuell, weil es immer im November statt findet, aber vielleichtwill es sich der ein oder andere erstmal durchlesen. Kurz gesagt: Man hat einen Monat um einen schönen Roman fertig zu schreiben. Es gibt hierbei eine Mindestanzahl an Wörter, also keine Kurzgeschichte und etwas mehr Arbeit steckt dann doch dahinter. 50 000 Wörter sind dann doch schon eine Menge – in dem Fall klingt es sogar soviel wie es ist.  Also wer schon immer mal vor hatte einen Roman zu schreiben, für den ist das vielleicht genau die Motivation die er braucht um anzufangen und fertig zu werden. Auch hier ist das ganze natürlich freiwillig und bis auf das befreiende Gefühl einen Roman in epischer Größe fertigestellt zu haben, gibt es auch hier nicht zu gewinnen.

Me

Mittwoch, Februar 11th, 2009

So, nachdem der Anfang gemacht ist will ich zumindest ein paar  Zeilen über mich loswerden. Vielleicht auch zwei. Ich bin noch 23 Jahre alt und studiere derzeit. Student ist vielleicht schon eine der wichtigsten Informationen. Alles weitere werde ich sicherlich noch erwähnen, soweit es mir wichtig oder mitteilungsbedürftig erscheint.