Wer kennt es nicht. Filmbösewichte. Ganz ehrlich: Ich mag sie. Ich mag ihre teilweise hilflose Art und Weise. Dieses absolut überzeichnete und Klischeebeladene. Ich mag Superschurken die dem Helden vorher den ganzen Plan erzählen. Superschurken müssen die Welt erobern wollen, darunter tut es einer dieser ganz fiesen und gemeinen (Ich mag fast sagen: Menschenverachtenenden!) Bösewichter nicht. Ich meine was wäre so ein Schurke ohne sein geheimes Hauptquartier und einen perfiden Plan? Ganz groß sind dabei natürlich alle Gegenspieler von James Bond. Quasi der Prototyp wie Schurken sein müssen. Genauso originell wie ihre Idee die Welt zu unterjochen sind sie dabei, dem Helden zu leibe zu rücken. Ohne Superschurke keine Superhelden. Würden Superhelden nur den Taschendieb um die Ecke fangen, würden sie nicht so gut dabei aussehen. Kann man ihnen böse sein? Ich sage Nein! Soviel Einsatz sollte belohnt werden. Ich will mehr geheime Hauptquartiere auf tropischen Inseln, Felsenverstecke und Allmachtsphantasien! Komische Macken und der Hang zu mal mehr und mal weniger exotischen Haustieren. (Gerne auch Haustiere an die der jeweilige Held verfüttert werden soll: Haie oder Krokodile machen sich dabei super!)
Auch von mir gerne gesehen, mit billigen Kulissen, die so aussehen wie man sich in den 70er Jahren halt die Zukunft der Technologie vorgestellt hat – sprich: Halt etwas trashig. Hatte ich in dem Zusammenhang schon alte James Bond Filme erwähnt? Nein? Dann hier noch einmal darauf hingewiesen! Vielleicht lässt man einen dieser Erzbösewichter mal gewinnen. Wenn auch nur ein Klein wenig. Superschurke der Herzen oder so.