Archive for Februar, 2009

25th February

Mittwoch, Februar 25th, 2009

Mein Geburtstag. Ich bin eigentlich nicht so der Mensch der seinen Geburtstag ausgiebig zelebriert. Etwas trinken gehen mit der Familie treffen, alles noch im Rahmen. Dieses Jahr kam auch noch dazu, das ich am nächsten Tag eine Klausur schreiben musste. Vermutlich hätte es dieses Jahr auch keinen besonderen Eintrag gegeben, wenn mir nicht ein so unglaubliches Geschenk zuteil geworden wäre. Eigentlich wurde ich schon letztes Jahr beschenkt, meine Beziehung zu einer unglaublich tollen Frau. Meine Freundin. Ich könnte mehr als einen Eintrag darüber verfassen wie glücklich ich bin.

Das die eigene Freundin zum Geburtstag kommt, mag nicht sonderlich überraschend erscheinen, allerdings etwas besonderes und vielleicht nicht ganz selbstverständliches, wenn einen ~ 150 Km trennen. Ich war überrascht als sie kam, hatte ich nicht damit gerechnet das sie kommt. Eines von dem Überrascht sein, wo man weiß das ein “Danke das du gekommen bist” einfach nicht ausreicht. Eines von den Überrascht, wo man nach Worten sucht und einfach keines findet weil einen die Situation positiv erschlägt. Diese Art von Überrascht sein, wo man innerlich mehr als einen Purzelbaum schlägt und versucht sich zu kneifen.  Danke.

Es hat mir unglaublich viel bedeutet das du da warst, auch wenn ich noch in meiner Klausurvorbereitung gesteckt habe. Die Zeit die ich mit dir verbringen kann, ist das schönste Geschenk was du mir machen konntest.

Papercraft

Donnerstag, Februar 19th, 2009

Ab und an muss man einfach auf andere Gedanken kommen. Wer kennt das nicht, mal kurz abschalten von dem was man grade macht – sei es Arbeiten oder Lernen. Ich habe mein Mittagessen mit einer etwas längeren Pause verbunden. Ok – war eigentlich nicht so geplant, aber wo man schon einmal mitten im Basteln ist.  Was man alles braucht? Eigentlich nur einen Drucker und ein Taschenmesser (Oder eine Schere) und schon kann man sich Figuren aus Papier bauen. Das ganze ist eigentlich recht fix gemacht und auch eher eine kleine Spielerei für zwischendurch. Wem das basteln von Papierfiguren zu blöd ist, der muss ich halt etwas anderes suchen.

Ich bin mir allerdings nicht zu schade für so etwas und musste gleich einmal ausprobieren, ob das ganze auch etwas für tendenzielle Grobmotoriker ist. Die Figuren werden alle gefaltet und man muss nichts kleben. Je nachdem welches Motiv man sich aussucht, kann allerdings das ausschneiden schon  zu einem Kraftakt verkommen. Ich habe mich natürlich für Mario entschieden – der virtuelle Held meiner Kindheit.

itseme

Tja, fertig ist er noch nicht. Das zusammensetzen werde ich dann in meiner nächsten Pause übernehmen und hoffentlich heute Abend einen fertigen Papier Mario hier präsentieren können. Die ganzen fitzeligen Stellen bekomme ich hoffentlich hin ohne nennenswerte Schäden anzurichten.

http://www.cubeecraft.com/ hat eine ganze Reihe von Motiven.

NaNoWriMo

Mittwoch, Februar 18th, 2009

Es gibt ja verschiedene Dinge um das Schreiben zu fördern. Ich will an dieser Stelle einmal zwei Projekte vorstellen:

3 Wörter. Eigentlich eine ganz lustige Sache. Alle zwei Wochen werden zufällig 3 Wörter aus einem deutschen Wörterbuch gezogen und diese sollen ein Ansporn dafür sein, das man daraus eine Kurzgeschichte schreibt. Zu Gewinnen gibt es nichts, aber aus zufälligen Begriffen etwas zu schreiben finde ich ganz amüsant. Wenn ich mit den Klausuren durch bin, werde ich mich sicherlich das ein oder andere mal daran beteiligen.

NaNoWriMO. Das ganze ist auch noch zugleich der Titel für diesen Beitrag. Nicht ganz aktuell, weil es immer im November statt findet, aber vielleichtwill es sich der ein oder andere erstmal durchlesen. Kurz gesagt: Man hat einen Monat um einen schönen Roman fertig zu schreiben. Es gibt hierbei eine Mindestanzahl an Wörter, also keine Kurzgeschichte und etwas mehr Arbeit steckt dann doch dahinter. 50 000 Wörter sind dann doch schon eine Menge – in dem Fall klingt es sogar soviel wie es ist.  Also wer schon immer mal vor hatte einen Roman zu schreiben, für den ist das vielleicht genau die Motivation die er braucht um anzufangen und fertig zu werden. Auch hier ist das ganze natürlich freiwillig und bis auf das befreiende Gefühl einen Roman in epischer Größe fertigestellt zu haben, gibt es auch hier nicht zu gewinnen.

Notes

Dienstag, Februar 17th, 2009

*kramt in seinem Archiv und pustet eine dicke Staubschicht runter* Zugegeben, den Artikel wollte ich schon vorher veröffentlichen, aber habe ihn wohl irgendwie vergessen. Ich könnte ihn dreist nachdatieren, aber dann würde man ihn vermutlich gar nicht mehr finden.  Nun dann:  Ein nicht mehr ganz so frischer Artikel.

Schon wieder Februar? Wirklich überraschend ist es natürlich nicht, dass ein bestimmter Monat zumindest einmal im Jahr vorkommt. Als Student ist es auch wiederum nicht verwunderlich, dass in diesen Zeitraum die meisten Klausuren fallen. Semesterende halt. Zeit noch einmal alle Mitschriften durchzugehen und sich vorzubereiten. Zum Glück stehen bei mir jeweils nur wenige Klausuren an, die dafür umso Umfangreicher in ihrem Inhalt sind.
Leider bin ich kein sehr ordentlicher Mensch. War ich noch nie. Wirklich. Ich schreibe zwar immer fleißig mit (ok, manchmal auch weniger fleißig) aber leider landet bei mir alles in einem Ordner. Also heißt es in regelmäßigen Abständen alles zu sortieren.
Um das ganze zu illustrieren, habe ich einmal so einen Semesterende Stapel auf Bild festgehalten. Darin befinden sich Mitschriften, Skripte und einiges Überflüssiges. Auf jeden Fall wünsche ich allen viel Erfolg, für die noch Klausuren anstehen und ebenfalls allen viel bei Erfolg bei der Rückgabe. (Vorallem bei denen, die schon alles hinter sich haben.)

tischZugegeben, der Stapel wirkt etwas arrangiert und die Packung mit Schokonüssen ist schon lange vernichtet, aber das Bild sollte ja auch Eindruck machen. Niemand findet gnadenlos sortierte Stapel sonderlich eindrucksvoll. PS: Mein Lernen auf Klausuren ist wesentlich strukturierer als der Stapel den Anschein erweckt.

Ich hatte erst das Gefühl, der Stapel könnte einen falschen Eindruck erwecken, allerdings gehöre ich einfach nicht zu der Sorte der überordentlichen Menschen. Zwar wird es sortiert, aber halt nicht sofort sondern – bald.  (Mindestens vor dem nächsten Semester)

All I Need Is Love!

Montag, Februar 16th, 2009

Ich sollte diesen Artikel eigentlich nachdatieren, aber da ich eben erst aus meinem Wochenende gekommen bin und ich keine Veranlassung sah mein Wochenende zu unterbrechen um genau diesen Artikel  am 14. Februar zu publizieren – long story short:  Ich schreibe erst jetzt was. Es ist manchmal das schönste Geschenk einfach mit jemanden Zeit verbringen zu können. Zeit mit dem Menschen den man liebt. Und genau dieses Geschenk wurde mir zuteil. Die Nähe des anderes zu Wissen – zusammen zu lachen, zu erzählen oder sich nur in den Arm nehmen zu können.

Ich will nicht ausschweifend werden, mich nur bedanken für ein wunderschönes Wochenende. Eines von vielen wunderbaren Wochenenden. Es ist manchmal unbegreiflich auf was für eine atemberaubende Art und Weise du in mein Leben gekommen bist und es auf eine derart schöne Art bereicherst, das ich dich da nicht mehr weg denken will und kann.  Ich meine damit dich, Caro.

Allen anderen, die leider alleine sein mussten, wünsche ich das sie so Glücklich wie ich werden und den nächsten Valentinstag hoffentlich zu zweit vebringen werden.

Once upon…

Freitag, Februar 13th, 2009

Es war eine kühle Nacht in der sich einige Wolken vor den hell erleuchteten Vollmond schoben, die Szenerie in gespenstisch fahles Licht tauchten. Eine Eule gab in der Ferne ein Geräusch von sich, die Fensterläden klapperten, von einem Windstoß erfasst. Das alte Haus ächzte unter dem Wetter und nur dem aufmerksamen Beobachter wird aufgefallen sein, das hinter einem der Fenster noch Licht an war. Tap..Tap… leise Schritte waren zu vernehmen. Leise Schritte die sich langsam ihren Weg durch den Garten suchten, zielstrebig auf das Anwesen des Herr T. zu bewegten. Dieser war nichts ahnend in seine Lektüre vertieft und erfreute sich an dem prasselnden Feuer im Kamin. Die alte Standuhr in der Ecke des Raums schlug Mitternacht. Und es war nicht irgendein Schlag, sondern der Schlag der Freitag den 13ten ankündigte. In alter Gutsherrenart blieb Herr T. natürlich sitzen. Aberglauben und Mumpitz! Diese Dinge wurden bei ihm noch nie sonderlich hoch gehandelt. Doch dann hörte er es auch…tap. Und da war es wieder: Tap, tap. Dann wurde die Stille jäh durch ein dumpfes Geräusch unterbrochen. Dem Herr T. gefror das Blut in den Adern und er wagte es nur langsam sich herum zu drehen und einen Blick zum Fenster zu werfen. Stille. Leere. Er wunderte sich. An dem Fenster war nichts zu erkennen, dabei hatte er eindeutig gehört, wie etwas dumpf an die Hauswand geschlagen war. Konnte er es wagen nachzusehen? War doch etwas wahres dran, am Freitag den 13ten? Er nahm sich zielsicher einen Baseballschläger aus der einen Ecke seiner Bibliothek (Nein, nicht nachfragen. Warum sollte man keinen Baseballschläger in seiner Bibliothek haben?) und setzte sich wieder langsam in Richtung des Fensters in Bewegung. Was er da sah, lies ihn frösteln. Sie hatte nur um Haaresbreite sein Fenster verfehlt. Und was Fenster heute alles kosten! Er verdrehte die Augen und bedankte sich innerlich mehrmals, das sie so schlecht im Werfen war. Er nahm unten das Stöckchen an sich um es ins Haus zu nehmen, ehe es mehr Schaden anrichten konnte. (weiterlesen…)