Es ist Mai. Es sollte warm sein. Sollte. Statt dessen regnet es nur und das ohne eine Pause. Wäre es wenigstens warm und es würde regnen – Fehlanzeige. Es ist etwas kühl geworden und seit zwei Tagen regnet es. Ich habe nichts gegen Regen und bin vermutlich einer der letzten der sich einen Schirm kaufen würde (Geschweige denn mit sich tragen würde. Regenschirme neigen dazu das man sie irgendwo vergisst – außerdem sieht es blöd aus, wenn es nicht regnet. Regenschirme sehen nur toll aus, wenn es auch tatsächlich regnet).
Heute war also so ein Regentag. Ein Blick aus dem Fenster deutet das heranziehende Unwetter schon an, aber das schreckt mich natürlich nicht ab. Die paar Regentropfen. Als ich unten an der Haustür stand, war es schon ein etwas stärkerer Regen. Mein männliches Ego hatte mich aber davon abgehalten einen Regenschirm oder ähnliches zu besorgen. Ich bin ja nicht aus Zucker.
Ich glaube ich bin heute so nass wie noch nie in der Uni angekommen. Auf dem Rückweg nach Hause wurden meine grade einmal angetrockneten Klamotten durch den noch immer andauernden Regen abermals durchweicht. Ich meine kleine Sturzbäche gesehen zu haben, die es von meinem Nacken meine Arme hinunter geschafft haben.
Wer an dieser Stelle ein “Selbst Schuld!” los werden will, nur zu. Stimmt.
Ich will hier auch für etwas wärmeres Wetter bitten, dann macht das mit dem Regen mir auch nicht mehr soviel aus.