Diesmal ein Thema, das ich wirklich jedes mal beim fahren mit der Bahn unweigerlich abbekomme: Die Wahl des Sitzplatzes. Eigentlich kein sonderlich großes Problem, sind genug Plätze frei, nimmt man sich einen der freien. Ist kein Platz mehr da, steht man halt die Fahrt über. Problematisch wird dabei nur die Marotte vieler Leute, die nur in Fahrtrichtung sitzen wollen und dabei alleine gerne zwei Plätze haben wollen. Diese unausgesprochene Angst, das sich jemand neben einen setzen könnte, die sich in diesen ganzen kleinen Handtaschen und Aktenköfferchen manifestiert, die einen zweiten Sitzplatz blockieren. (weiterlesen…)
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Take a seat?
Dienstag, November 17th, 2009Break
Donnerstag, September 24th, 2009Mal wieder eine Arbeitspause. Pause vom Bloggen. Ich muss dazu sagen, das mir einfach nicht nach schreiben war. Irgendwie war ich mit zu vielem beschäftigt, mit dem ich erstmal klar kommen musste, als das ich großes Interesse gehabt hätte, mit der ganzen Welt zu kommunizieren. Und diese Unlust zu schreiben wirkt sich leider auf alle meine Lebensbereiche aus – wenn ich zu nachdenklich bin, will ich das lieber im kleinen Kreis teilen und das Internet ist mir dazu einfach zu groß. Wie dem auch sei, dazu kam einfach der obligatorische Semesterstress und schon rollen hier die dörren Sträucher durch (an der Stelle sich einfach das Geräusch von einem Windhauch vorstellen und ne leere Straße)
Roulette
Dienstag, Mai 26th, 2009Man sagte mir mal, dass doch erst die Tatsache das die eine Hand nicht weiß was die Andere macht, das Markenzeichen einer Hochschule sei. Ich weiß nicht was ich davon halten soll, bin aber der Überzeugung, das es zutreffend ist.
Besonders deutlich wird dies, beim Korrigieren einer Klausur. Bei uns macht das eine handvoll dressierter Affen, manchmal auch HiWis. Wir haben keine Multiple Choice Klausuren, sondern bei uns wird haufenweise Text fabriziert. Das ganze geht dann an eine Meute Studenten die das ganze zu einem Hungerlohn nach einer Lösungskizze auswertet. Hier fängt das ganze Glückspiel dann an. Man weiß einfach nicht an wen man gerät. Den Pedanten oder Wichtigtuer? Oder erwischt man doch mal jemand nettes, der einem versucht noch einen Punkt mehr zu geben?
Kann man nicht sagen! Wäre an und für sich nicht so schlimm, weil man eigentlich wenigstens soviel wissen sollte, dass es zum Bestehen reicht – egal wer korrigiert. Ärgerlich wird es erst, wenn einem Dozenten raten, das man alles was offensichtlich ist doch raus lassen soll – kostet eh nur Zeit und keiner will das wissen. Lässt man die offensichtlichen und unstrittigen Sachen also raus, bekommt man dann vom Korrektor zu hören, das der Prüfungsaufbau nicht so ganz vollständig ist. Am Ende weiß man nicht mehr an welches Prüfungsschema man sich nun halten sollte, weil man die Vermutung hat, das man es nur falsch machen kann.
Ein halbes Dutzend Korrektoren und ein vermutlich auch ein halbes Dutzend Meinungen.
Cafeteria
Freitag, April 24th, 2009Um es kurz zu machen: Ich glaube ich bin dem Tomatensaft-Verhalten zum Opfer gefallen oder konnte es zumindest beobachten. Was ich mit Tomatensaft meine? Diese Gruppendynamische Bewegung von Flugreisenden, die auf einmal alle Tomatensaft im Flugzeug bestellen, anstelle eines üblichen Getränks. (Ich meine ernsthaft: Wer trinkt denn wirklich Tomatensaft?)
Natürlich gibt es bei uns in der Uni Mensa keinen Tomatensaft (Glaube ich zumindest), dafür alle möglichen anderen Lebensmittel. Und es gibt Schlangen zum anstehen. Die Sachen die man sich hier bestellen kann, werden auch jeden Tag aktuell in den Aushang gestellt und auch nochmal an der Ausgabe angeschrieben. Immer dabei: Pizza. Wird bei uns auch jede einzelne frisch zubereitet, wofür ich auch dankbar bin, weil es halt doch eine ganze Ecke besser schmeckt als eine Tiefkühlpizza die eben mal schnell warm gemacht wird. Ich steh da halt mit einem Kommilitonen an und wir sind uns recht sicher welche Pizza wir nehmen. Irgendwas mit Schinken. Als Alternative gab es noch Zucchini. Die Schlange ist recht lang und vor uns bestellen auch alle jeweils eine von den zwei Vorschlägen. Bis einer eine Salami Pizza bestellt.
Gibt es wohl auch. Wussten nur nicht alle, steht ja auch nirgends. Zumindest bestellen ab dem Zeitpunkt die 10 Leute vor mir in der Schlange eine Salamipizza und auch die 10 Leute hinter mir eine. Die zwei täglichen Pizzasorten werden ab dem Zeitpunkt nicht mehr bestellt. Zumindest solange ich das mitbekomme. (Was ganz gut zu verfolgen ist, weil bei uns auf Zuruf bestellt wird.) Nachdem zumindest alle vor mir Salami bestellen, sage ich auch einfach Salami. Wollte zwar eine andere, aber wenn schon Salami in den Ofen geworden wird.
Spricht zumindest dafür, das die Salamipizza derart populär ist oder einfach alle genau das bestellen wollten, was nicht angeschrieben ist.
Das ganze spricht nicht grade für mich, weil es mich als Mensa Mitläufer darstellt. (Und das zu recht! Und warum hat man mir nie gesagt das es auch mehr Pizza gibt als nur den Tagesanschrieb? Vermutlich esse ich einfach zu selten in der Uni)
BBQ
Donnerstag, April 9th, 2009Ich will jetzt nicht auf die Unterschiede zwischem dem deutschen Grillen und einem richtigen BBQ eingehen. Es gibt sie zumindest aber zugunsten einer knackigen Überschrift unterscheide ich nicht weiter. Es wird Sommer und es wird wieder warm. Zeit zum grillen! Es gibt sicherlich zig Aufsätze darüber, warum und weshalb Grillen eine reine männliche Disziplin ist. Überraschend ist, dass sich das jedes Jahr aufs neue beobachten lässt. Es wir warm und schon sammeln sich (oder solle ich hierbei den Begriff zusammenrotten verwenden?) Männer zu einer ureigenen männlichen Tätigkeit zusammen: Dem Grillen! Ich zweifel noch, ob ein Zusammenhang zwischen Feuer und rohen Fleisch besteht, oder es andere Gründe hat. Ganz egal wie gut man kocht (und ob man überhaupt kocht), Grillen scheint irgendwie eine ganz eigene Form der Nahrungszubereitung zu sein.
Findet man sich also unter Männern wieder und erwähnt beiläufig, das gutes Grillwetter ist, kommen natürlich als erstes die Hardcore Griller ans Tageslicht. Warm? Ich grille bei jedem Wettter! Das muss so sein. Ich war schon im Dezember bei -5° draußen und habe die Grillsaison eröffnet.
Lustig wird es auch, wenn man die Worte “Grill” und “Gemüse” in einem Satz verwendet. Ich gebe zu, dass ich auch eher zu der Fraktion gehöre denen ein gutes Sück Fleisch und etwas Brot sowie Salat beim grillen reicht, allerdings bin ich bereit gerne etwas anderes auszuprobieren. Die Toleranzschwelle bei anderen männlichen Grillern ist aber meiner Erfahrung nach teilweise sehr niedrig. Da sieht man schon einmal, wie dem gegenüber die Gesichtszüge entgleisen, wenn man Gemüse ins Spiel bringt.
“ES BRAUCHT KEIN GEMÜSE…seriously..what the fuck”
Natürlich gibt es auch Griller, die es schon als große Toleranzleistung ansehen, wenn sie die Tofuwürstchen mit über die heiße Glut legen. Selbstverständlich “nur für die Frauen”. In so einer gemütlichen und gepflegten Männerunde lässt sich natürlich gut das Maul aufreißen – um ehrlich zu sein, habe ich so meine Zweifel ob die meisten dann auch so bestimmend gegenüber ihrer Freundin auftreten. Aber beim Thema Grillen, will halt irgendwie jeder den Macho raushängen lassen. Da werden Vegetarier auch mal schnell zum Teufel gejagt. Meat only. Wobei das auch schnell zu einem: “Zu meinem Fleisch darf auf den Grill ansonsten nur ganz vielleicht…” wird.
Hier wären wir aber schon wieder bei dem Thema, das bei einigen scheinbar außer Fleisch nichts gegrillt werden darf. Ich glaube ich werde mir aus Protest gleich morgen eine Kartoffel und Folientomaten grillen.
Spring!
Montag, April 6th, 2009Zumindest hier in der Mitte von Deutschland, ist das Wetter grade ausgezeichnet. Die Sonne scheint in mein Zimmer rein und optisch könnte man meinen es wäre Juli. Gut, die Bäume sind noch nicht ganz so voll wie im Sommer und es ist natürlich noch etwas kälter – aber trotzdem! Ich freue mich darauf, wenn es noch einige Grad wärmer wird und man wieder rausgehen kann, ohne einen plötzlichen Kälteeinbruch fürchten zu müssen. Endlich wieder raus und im freien lesen, einfach auf einer Wiese liegen bleiben oder den Fußball auspacken. Deswegen auch mal schnell das Theme von meinem Blog geändert. Ich finde wenn es schon so schön, hell und freundlich draußen ist, sollte man auch hier die dunkleren Farben etwas in den Hintergrund stellen. Und machen wir uns nichts vor: Das alte Theme war dunkel. (Ich frage mich warum, da schon ab 13 Uhr die Sonne unter gegangen ist und es ab 16 Uhr im Header bereits Abend war. )
Wie dem auch sei – ich war bemüht ein frisches, sommerliches Blogtheme zu finden, ohne dabei von Blumen erschlagen zu werden. Herausgekommen ist das. Gut, nicht sehr frühlingshaft und genau genommen erfüllt es keines meiner Kriterien, aber die dunklen Themes sind einfach in der Überzahl. Die rote Frabe hier erweckt wenigstens den Anschein von Dynamik und etwas Frische. Falls jemand ein passendes Theme zur Hand hat, kann er mich gerne darauf hinweisen.
Zum Unschönen Teil des heraufkommenden Sommers: Meine Nachbarn von schräg gegenüber, halb links unten – schwer auszumachen. Ich lasse im Sommer mein Fenster gerne gekippt, wenn nicht sogar offen stehen. Ein frischer Windzug durch die Wohnung ist einfach sehr angenehm. So weit so gut. Meine Nachbarn sind auch sehr gerne draußen, wenn das Wetter gut ist. Finde ich auch sehr richtig. Allerdings rauchen sie. Finde ich weniger richtig. Zumindest wollen sie nicht ihre Bude vollgequalmt haben – deswegen gehen sie immer raus. Und dieser tolle Geruch von abgebrannter Zigarrette zieht dann jedesmal direkt zu uns hoch. Nichts da von wegen frischer Frühlingspriese, statt dessen wird man jedesmal halb vergiftet. Im Winter merkt man das nicht so stark, weil man das Fenster selten offen hat und zum anderen sie da wohl auch nicht so gerne draußen stehen. Als ich das erste mal die volle Ladung Nikotingeruch abbekommen habe, dachte ich erst das hier irgendwas brennt und habe schnell mal nach meinem PC gesehen. Mittlerweile weiß ich es leider besser.
Als überzeugter Nichtraucher ist der Zustand natürlich nur schwer hinzunehmen. Ich erwarte etwas Mitleid.